INSIGHT - News & Infos Winter 2019

  • Überblick über unsere Seminare in der nächsten Zeit

  • Therapie- und Spielideen: eine Sammlung der besten Ideen der letzten Monate von unseren Seiten bei Facebook und Instagram

  • Buchempfehlung: Attwood, T. (2016). Das Asperger-Syndrom. Trias Verlag

  • INSIGHT unterwegs in Salzburg, Wien und Innsbruck

  • Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildungen

INSIGHT-Neuigkeiten

 Ab 2019 gewähren wir Mitgliedern der Initiative Sensory Integration German Association e.V. - "SIGA" eine Ermäßigung von 3% auf die Teilnahmegebühr für die SI-Weiterbildung! Damit möchten wir die Arbeit dieses Vereins unterstützen, der sich zum Ziel gesetzt hat, die Bekanntheit und die Akzeptanz der Sensorischen Integrationstherapie im deutschsprachigen Raum stärken und fördern. Auch Therapeuten, Ärzten, Eltern etc. soll so eine Plattform mit wissenschaftlich fundierten Fakten sowie aktuellen Entwicklungen und Erkenntnissen zur Verfügung stehen: https://si-ga.de

Die Termine für die SI-Weiterbildung 2019/2020 stehen ab sofort auch auf unserer Homepage unter www.baumgarten-insight.de/curriculum.html

 Aufgrund der großen Nachfrage haben wir einen zusätzlichen Kurs zum Sensory Profile 2™ in das Programm aufgenommen. Diese Ende 2017 erschienenen Fragebögen für Eltern und pädagogische Fachkräfte helfen - in Verbindung mit Informationen aus der Anamnese (Betätigungsprofil) - zu erkennen, welchen Einfluss die sensorische Verarbeitung des Kindes auf seine Beteiligung an Aktivitäten im häuslichen, schulischen und gesellschaftlichen Kontext hat.
Die deutsche Ausgabe ist eine Adaptation des US-Originals Sensory Profile™ 2 mit deutscher Normierung für die vollständige Altersspanne von der Geburt bis zu 14:11 Jahren. Dieses Assessment ergänzt unseren ET-Befund sehr gut und bietet zudem auch fundierte Begründungen für eine Intervention gegenüber dem Kinderarzt etc.
Der Kurs findet statt am Fr. 5. April 2019 und ist auch als SI-Refresher sehr zu empfehlen!

Viel Spaß beim Lesen unserer weiteren Neuigkeiten

Astrid Baumgarten und das INSIGHT - Team

In der nächsten Zeit finden folgende Seminare bei uns statt:

Aufgrund der großen Nachfrage zusätzlich ins Programm aufgenommen

PÄD1 19 Früherkennung und Prävention schulischer Lernstörungen bei Kindern in der Ergotherapie (9 UE)

Lernstörungen haben weitreichende Folgen für die schulische, berufliche, emotionale und soziale Entwicklung der betroffenen Kinder. Da die Wurzeln von Lernstörungen oft schon im Vorschulalter zu suchen und zu finden sind, ist ein möglichst frühzeitiges Erkennen von Entwicklungsrisiken bereits in diesem Zeitabschnitt, spätestens zum Schulbeginn, von großer Relevanz. Von besonderem Interesse ist dabei die Erfassung und Förderung von Vorläuferfertigkeiten, die für den Erwerb von Lese- Rechtschreib- und Rechenkompetenzen grundlegend sind.
Viele der in der Ergotherapie behandelten Kinder weisen eine hohe Anzahl von Risikofaktoren für spätere schulische Lernstörungen auf ("Soft Signs"). ErgotherapeutInnen sind daher prädestiniert dafür, mit Vorschulkindern im Bereich Prävention von späteren Lernstörungen zu arbeiten. Zudem werden vermehrt Kinder im Vorschulalter mit dem Auftrag "Fit machen für die Schule" in die Praxen überwiesen.

Themen des Kurses:

  • Spezifische Basiskompetenzen des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens bei Kindern im Vorschulalter anhand des aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstandes
  • Darstellung der Risikofaktoren für schulische Lernstörungen im Vorschulalter: "Soft Signs", unspezifische, spezifische Prädiktoren
  • Möglichkeiten der Befundung/Testung von Vorläuferfertigkeiten des Lesens, Rechtschreibens und Rechnens
  • Befundung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten mit einem, in Zusammenarbeit mit Dr. Barth, erstellten Screening (wird den TN nach dem Kurs zugemailt)
  • Präventive Möglichkeiten und Ansätze zur Verhinderung späterer Lernstörungen innerhalb der pädiatrischen Ergotherapie
Praktische Erprobung von entsprechenden Behandlungssequenzen und Filmbeispiele vertiefen die Seminarinhalte.
Die unterschiedlichen Beobachtungs-/Screeningbögen werden den TeilnehmerInnen nach dem Seminar für die direkte Anwendung in der praktischen Arbeit zugemailt.

Sa 16. Febr. 2019, 9.30 Uhr bis 17.30 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Iris Knipschild
Zur Anmeldung


PÄD2 19 Gesprächsführung mit Eltern - auf dem Weg zum Coaching (8 UE)

Ohne die Kooperation der Eltern ist eine Therapie nur bedingt wirksam, da nur durch sie eine Übertragung der erarbeiteten Fertigkeiten in den Alltag gewährleistet werden kann.
Häufig sind Ergotherapeuten in ihrer pädiatrischen Arbeit jedoch damit konfrontiert, dass Eltern die zahlreichen Hinweise und Tipps zum Umgang mit den Kindern im Alltag nicht umsetzen. Manchmal geschieht dies, weil unsere "Ratschläge" für die Eltern nicht kompatibel genug für die alltäglichen Abläufe zu Hause sind.
Daher ist es wichtig, über reflektive Fragen ("W"-Fragen) zum einen die Problemsituationen genau zu erfassen, zum anderen die Eltern auf dem Weg zu eigenen Lösungsstrategien zu begleiten. Diese Lösungsstrategien werden dann von den Eltern auch wirklich im Alltag erprobt.
In diese coachenden Elterngespräche fließt aber durchaus auch unser ergotherapeutisches Expertenwissen mit ein. Häufig geschieht dies im Sinne einer Aufklärung über die kindspezifischen Faktoren und deren Einfluss auf die Betätigungen im Alltag (Psychoedukation).

Themen des Seminars:

  • Überblick über die in der pädiatrischen Ergotherapie geführten Gespräche
  • Grundlagen der klientenzentrierten Gesprächsführung
  • Das PEO-Modell in der Elternarbeit
  • "Reframing", als Möglichkeit den Blick der Bezugspersonen auf das Kind positiv zu verändern
  • Einführung in den Einsatz der reflektiven Fragen Gesprächstechniken ("W - Fragen")
  • Übungsfälle und Arbeitsgruppen zur Erprobung der "W"-Fragen
  • Vermittlung von kindspezifischen Faktoren, z.B. beim Umgang mit Trotz, Essens- und Schlafproblemen, Problemen bei den Hausaufgaben.
Die im Seminar vermittelten Vorgehensweisen können auch sehr gut auf die Intervention mit älteren Kindern und Jugendlichen und auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit pädagogischen Fachkräften übertragen werden.

So 17. Febr. 2019, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Zur Anmeldung


ACHTUNG: nur noch wenige Plätze verfügbar

PÄD3 19 Ergotherapeutische Ansätze bei Kindern mit feinmotorischen Auffälligkeiten (8 UE)
- PÄDergo -

Auffälligkeiten in der feinmotorischen Entwicklung sind der häufigste Verordnungsgrund für Kinder im Vorschulalter in der pädiatrisch-ergotherapeutischen Praxis. Daher ist es wichtig, für diese Probleme eine betätigungsorientierte Befundaufnahme und Behandlung anbieten zu können.

Die Inhalte des Kurses, analog zu den aktuellen Veröffentlichungen zu diesem Thema:

  • Erläuterungen der Voraussetzungen für die Entwicklung der Fein- und Grafomotorik
  • Handfunktionen als Basis für fein- und grafomotorische Aktivitäten
  • Betätigungsanalysen im Bereich der Feinmotorik
  • Störungen in der Fein- und Grafomotorik und deren Befundung anhand eines Screenings, angelehnt an KOEK/SOESSS (die Screeningbögen werden nach dem Kurs zugemailt)
  • Entwicklung von Behandlungsstrategien jenseits der gängigen Übungsprogramme mit, für Kinder motivierenden Tätigkeiten
  • Anleitung der Eltern, den Therapieverlauf mit sinnvollen und alltagsbezogenen Aktivitäten im häuslichen Umfeld zu unterstützen
  • Ideen für den Praxisalltag und für die Umfeldberatung.

Mi 20. Febr. 2019, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Iris Knipschild, Inge Esser
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ACHTUNG: nur noch wenige Plätze verfügbar

PÄD4 19 "Das Ziel bestimmt den Weg"
Alltagsorientierte Ziel- und Behandlungsplanung in der Pädiatrie (8 UE)
- PÄDergo - s.a. PÄD13 19 als Alternativkurs

Die konkrete Zielformulierung (nach SMART) in der ergotherapeutischen Intervention führt zu Zufriedenheit der Klienten und deren Bezugspersonen, gezielter Therapie und konkret überprüfbarem Behandlungserfolg. Für die Kommunikation mit dem verordnenden Arzt ist zudem eine fundierte Berichterstattung wichtig, in der auch die konkreten Betätigungsziele aufgeführt werden.

Im Kurs werden wir uns analog zum CPPF-Prozessmodell mit diesen Themen beschäftigen:

  • Verknüpfung des Überweisungsauftrags des Arztes mit der Alltagsproblematik/den Betätigungsperformanzproblemen des Kindes
  • Entwicklung von betätigungsorientierten Zielen mit Kind/Eltern/Schule/Kindergarten (u. a. mit Hilfe von COPM, COSA)
  • Formulieren konkreter und zeitlich eingebundener Erfolgskriterien analog zu den SMART-Regeln, damit die Ziele konkret und überprüfbar sind
  • Einbindung der alltagsorientierten Ziele in den Behandlungsplanungsprozess
  • Formen der Berichterstattung an den Arzt, die den Behandlungsverlauf auf Betätigungsebene dokumentieren und dem Arzt so eine evtl. Weiterverordnung unter Regresssicherheit ermöglichen.

Do 21. Febr. 2019, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
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PÄD5 19 Movement Assessment Battery for Children: M-ABC-2 (8 UE)
- PÄDergo -

Die M-ABC-2 ist ein englischer Motoriktest für Kinder von 4 bis12 Jahren, der in einer deutschen Normierung im Jahr 2008 erschienen ist. Mit der M-ABC-2 werden auch qualitative Aspekte in der Bewegungsbeurteilung berücksichtigt, daher kann dieses Verfahren im Bereich der Grob- und Feinmotorik auch zur Therapieplanung und -evaluation eingesetzt werden Der Test wurde zudem entwickelt, um Bewegungsprobleme zu identifizieren, die die Partizipation und die soziale Integration des Kindes beeinträchtigen.

Inhalte des Kurses:

  • Hinweise zur Testdurchführung anhand von Videofilmen
  • Erprobung der Testdurchführung
  • Klärung von Durchführungsfragen und -probleme
  • M-ABC-2 Testauswertung
  • Darstellung der Testergebnisse in einem adaptierten Testprofil (INSIGHT 2016) unter Berücksichtigung der AWMF-Leitlinien UEMF
  • Möglichkeiten der Interpretation der M-ABC - 2 für den therapeutischen Befund
  • Diskussion von M-ABC-2 - Fallbeispielen

Fr 22. Febr. 2019, 9.30 bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
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Ausgebucht! - s. PÄD25 19 als Alternativkurs

PÄD7 19 CO-OP: ein kognitiver Ansatz bei Kindern mit motorischen Entwicklungsstörungen und anderen Störungsbildern (16 UE + 8 UE 2. Teil)

Referentinnen: Stephanie Knagge, Iris Knipschild


PÄD9 19 "Fit für die Schule?"
Erkennen und Fördern von Schulkompetenzen in der Ergotherapie (18 UE)

Sehr häufig werden uns in der ET-Praxis Kinder im Vorschalter vorgestellt mit dem Auftrag: "Bitte machen Sie mein Kind fit für die Schule!" In diesem Kurs werden die wirklich relevanten Vorläuferfähigkeiten für den Schulbesuch thematisiert und entsprechende Befundungs- und Behandlungskonzepte erarbeitet:
Welche Fähig- und Fertigkeiten braucht ein Kind zur Einschulung in den Bereichen Aufmerksamkeit, Gedächtnis, Fein- und Graphomotorik? Über welche Vorläuferfähigkeiten für das Rechnen-lernen und für Lese- Rechtschreibkompetenzen sollte ein Kind bis zum Schulbeginn verfügen? Sind Fähigkeiten im Bereich der Grobmotorik wichtig für Betätigungen in der Schule?

Im Kurs werden zu diesen Themenbereichen Screeningverfahren und Therapieansätze auch anhand von Videofallbeispielen vorgestellt:

  • Kurzer Überblick über die neurophysiologischen Hintergründe der Aufmerksamkeitssteuerung/der Gedächtnisprozesse
  • Befundung von Aufmerksamkeits- und Gedächtnisleistung im Vorschulalter mit einem von INSIGHT entwickelten Screening
  • Überblick über Behandlungsansätze u.a. auf der Basis des "Plietsch mit GESI"-Programm
  • Fein- und Graphomotorische Voraussetzungen für das Schreiben lernen
  • Behandlungsideen für das Vorschulalter zur Erarbeitung der fein- und graphomotorischen Fertigkeiten
  • Vorläuferfähigkeiten für Rechenkompetenzen
  • Befundung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten mit einem in Zusammenarbeit mit Dr. Barth erstellten Screening.
  • Förderung der mathematischen Vorläuferfähigkeiten im ergotherapeutischen Kontext.
  • Überblick über Voraussetzungen für den Schriftspracherwerb.
Die unterschiedlichen Beobachtungs-/Screeningbögen sowie die zusammenfassende "Schultabelle" werden den TeilnehmerInnen nach dem Seminar für die direkte Anwendung in der praktischen Arbeit zugemailt.

Sa 30. März, 9.30 Uhr bis So 31. März 2019, 17.00 Uhr
Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser
Zur Anmeldung


PÄD10 19 Verhaltensauffällige Kinder in der (Ergo)therapie (16 UE)

1. Teil: Entwicklungspsychologische Grundlagen von Verhaltensauffälligkeiten im Kindesalter
Am 1. Seminartag werden wir gemeinsam den folgenden Fragen nachgehen:
Mit Trotzverhalten, Ungehorsam, Wutausbrüchen, Aggressionen oder auch sozial-unsicherem Verhalten können Kinder in funktionell orientierten Therapien den eigentlichen Therapieauftrag ziemlich erschweren.
Nicht jedem Verhalten, das als persönliche Herausforderung erlebt wird, liegt eine Entwicklungsauffälligkeit oder gar -störung zu Grunde.

  • Wann verhält sich ein Kind "normal", wann "abweichend"?
  • Was ist ein "auffälliges" Verhalten und welche Ursachen könnten vorliegen?
Erarbeitet und kritisch beleuchtet werden Störungsbilder wie Bindungsstörungen, ADHS mit oppositionellen Verhaltensanteilen, aggressives Verhalten , aber auch Angststörungen, Autistische Verhaltensweisen und unsicher, zurückhaltendes Verhalten sowie unklare Verhaltensweisen und deren mögliche Einordnung.

2. Teil: Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten im therapeutischen Setting
Am 2. Seminartag werden wir auf Grundlage der erarbeiteten Verhaltensweisen gemeinsam erarbeiten, wie

  • mit schwierigen Verhaltensweisen im therapeutischen Setting umgegangen werden kann
  • durch Beziehungsangebote förderliches Verhalten installiert werden kann
  • Eltern in einen konstruktiven Prozess der Zusammenarbeit zur Förderung der Kooperationsfähigkeit, aber auch Selbstwirksamkeit usw. eingebunden werden können.

Sa 30. März, 9.30 Uhr bis So 31. März 2019, 16.00 Uhr
Referentin: Stephanie Busch (Dipl. Psychologin)
Zur Anmeldung


Aufgrund der großen Nachfrage wieder in das Programm aufgenommen - auch als SI-Refresher sinnvoll!

PÄD11 19 Der Einsatz des Sensory Profile 2 in der Pädiatrie (8 UE)

Mit der deutschen Normierung und Übersetzung des Sensory Profile 2 steht uns dieser standardisierte Fragebogen jetzt auch in Deutschland zur Verfügung. Das Sensory Profile 2 gibt einen Überblick über die sensorischen Verarbeitungsmuster eines Kindes in verschiedenen Kontexten. Diese Hintergrundinformationen helfen den ErgotherapeutInnen und allen anderen Mitgliedern eines multidisziplinären Teams zu verstehen, wie die sensorischen Muster eines Kindes seine Teilhabe am Alltag beeinflussen. Dunns Framework zur sensorischen Verarbeitung bildet die Basis für dieses Assessment. Die Eltern bzw. Pädagogen beantworten Fragen zu Auswirkungen von sensorischen Reizen auf das Kind im Alltag zuhause und/oder in der Kita/Schule.
Fünf verschiedene Fragebögen stehen hierfür zur Verfügung:

  • Säugling bis 6 Monate
  • Kleinkind 7 bis 35 Monate
  • Kind 3;0 bis 14;11 Jahre
  • Fragebogen für Pädagogen 3;0 bis 14;11 Jahre
  • Sensory Profile Kurzform

Themen des Kurses:

  • Hintergründe zum Framework von Dunn bzgl. der sensorischen Verarbeitung
  • Zielgruppe für die Anwendung der Fragebögen
  • Auswertung der Fragebögen
  • Interpretation der individuellen kindlichen Profile
  • Einbindung der Ergebnisse in die SI-therapeutischen Interventionen.
Die Kursinhalte werden durch Fallbeispiele verdeutlicht. Nach diesem Seminar ist die Durchführung und Interpretation des Assessments für die Teilnehmenden in ihrer praktischen Arbeit möglich.

Fr 5. April 2019, 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Referentin: Astrid Baumgarten
Zur Anmeldung


PÄD13 19 Grundlagen des ergotherapeutischen Befundes in der Pädiatrie anhand des CPPF Prozessmodells:
Betätigungsorientierte Befunderhebung: COPM, Anamnese, Betätigungsanalyse, Auswahl der Befundinstrumente, Befundzusammenstellung, SMART-Ziele, Berichterstattung (16 UE)

Basis einer erfolgreichen ergotherapeutischen Intervention ist eine betätigungsorientierte und klientenzentrierte Befunderstellung.

Daher werden wir uns im Kurs mit folgenden Themen auseinandersetzen:

  • Kurze Einführung in das klinische Reasoning und in das kanadische Prozessmodell CPPF (Canadian Practice Process Framework), das den weiteren Ablauf des Seminars strukturieren wird
  • COPM als Instrument zur betätigungsorientierten Zielsetzung und Messinstrument für Ergebnisse und als Grundlage für den betätigungsorientierten Befund in der Pädiatrie
  • Formen der Anamneseerhebung in der Pädiatrie: Welche Bereiche der bisherigen Entwicklung müssen abgefragt werden? Wie gehe ich mit den gewonnenen Daten um?
  • Betätigungsanalyse: Wichtige Prinzipien in der Durchführung
  • Gezielte Auswahl eventuell zusätzlich einzusetzender Testverfahren, kriteriengeleiteter Beobachtungen, Screenings, um das Performanzproblem des Kindes zielgerichtet erkennen, benennen und behandeln zu können
  • Wie können die "Befund-Puzzlesteine" zu einem ergotherapeutischen Gesamtbefund zusammengefasst werden?
  • Verknüpfung des Überweisungsauftrags des Arztes mit der Alltagsproblematik/den Betätigungsperformanzproblemen des Kindes
  • Entwicklung von betätigungsorientierten Zielen mit Kind/Eltern/Schule/Kindergarten analog zu den SMART-Regeln, damit die Ziele konkret und überprüfbar sind
  • Vorstellung des, an die ICF-CY angelehnten, INSIGHT-Befundschemas, dass den Schritt der Interpretation der Test- und Beobachtungsergebnisse übersichtlich gestaltet und die Befundzusammenstellung erleichtert
  • Formen der Berichterstattung an den Arzt.
Alle im Seminar verwendeten Dokumentationsbögen (Anamnesebogen, ICF-Befundbogen, Befundcheckliste, Zieltabellen etc.) werden den TeilnehmerInnen nach dem Kurs zur Verwendung in der eigenen praktischen Arbeit zugemailt.

Sa 6. April, 9.30 Uhr bis So 7. April 2019, 16.00 Uhr
Referentinnen: Inge Esser, Nora Bilke
Zur Anmeldung

Therapiematerialien/Spielideen:

So viele Ideen für die Therapiegestaltung bekommen wir nicht nur von den Teamkolleginnen, sondern oft auch in den Kursen oder per Mail von den KollegInnen - das freut uns immer sehr - herzlichen Dank dafür! Das Meiste davon wird dann auf unseren Seiten bei Facebook oder Instagram veröffentlicht.
Hier eine Zusammenstellung unserer Veröffentlichungen der letzten Monate:

 RAPIDCUPS
Es macht immer wieder Spaß neue Spiele kennenzulernen, die in der Therapie eingesetzt werden können.
Hierbei werden farbige Becher, so schnell wie möglich, auf zwei Stapel gestapelt. Sodass z.B. auf einen Becher mit einem pinken Boden ein komplett pinker Becher folgt. Am besten arbeitet man mit beiden Händen gleichzeitig und hat beide Stapel parallel im Blick.
Dieses Spiel fordert und fördert die Konzentration, Aufmerksamkeit und Geschwindigkeit.
Viel Spaß beim Ausprobieren.
Danke Nora für diesen Tipp!

  
 

 Die Lursakademie:
Tolle Seite mit Infos und Ideen rund um das Thema schulischer Fertigkeiten (inkl. Stifthaltung). Viele Aufgabenstellungen für Kinder in Form von Zeichentrickfilmen ☺
Das Ganze gibt es kostenlos hier:
www.legakids.net
 


 Linkshänder Schreibtischauflage
Statt die bekannte Linkshänder Schreibtischauflage zu nutzen, kann man in wenigen Schritten eine individuell gestaltete Schreibhilfe herstellen. Diese erfüllt den gleichen Zweck, ist gleichzeitig weniger auffällig und passt in jeden Schulrucksack und auf jeden Schreibtisch.
Danke Nora für diese Idee!

 
 
 


  Video eines Vaters eines Mädchen mit Autismus,
von Martina im Autismuskurs empfohlen - vielen Dank dafür, wirklich sehr berührend:
www.youtube.com/watch?v=qDjx2poDS_E
 


 Strohhalmkette
Strohhalme mit der Schere in Stücke schneiden - eine gute Vorübung für das Schneiden von Papier. Das Auffädeln erfordert gute Auge-Hand-Koordination und Feinmotorik. Emil hat zuhause gleich weiter gefädelt mit seiner Schwester ☺


 


 Erarbeitung der Dreieck-Form
Eine schöne Therapiesequenz zur Erarbeitung der Grundform "Dreieck".
Wichtige Aufgabe für Kinder mit visuell-räumlich-konstruktiven Störungen!
Einen Kurs zu diesem Thema gibt es am Sa 25. Mai, 9.30 bis So 26. Mai 2019, 16.00 Uhr:
(PÄD15 19 Ergotherapie bei visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen)
Danke Dir liebe Nora!

 
 

 


 Inhand-Manipulation mit Würfeln
Wichtige Voraussetzung für Fingerbeweglichkeit und auch für Graphomotorik!
Danke für den Film liebe Lisa!


 


 Geräuschmemory
Eine schöne Spielidee zum Selber Basteln! Dabei wird das auditive Kurzzeitgedächtnis schult, was eine wichtige Vorläuferfähigkeit für das Lesen ist. Und es macht den Kindern richtig Spaß.
Alte Filmdosen eignen sich hervorragend um sie z.B. mit Sand, Reis, Glöckchen, Geld uvm. zu füllen. Um sich selbst überprüfen zu können, einfach Sticker auf die Unterseite der Döschen kleben und schon kann "los gehört" werden.

 
 


 Bälle schnipsen
Kleine Bälle aus gerissenen Streifen aus Zeitungspapier mit den Fingern formen und ins Tor schnipsen ☺
Gut zur Stärkung der Fingerkraft und zur Förderung der Feinmotorik!

 


 "Zwei kleine Kreise gehen auf die Reise... Mal-Reime: Wie Hand und Mund sich helfen."
Ein kleiner Einblick in die Anwendung der Mal-Reime aus dem Buch "Zwei kleine Kreise gehen auf die Reise... Mal-Reime: Wie Hand und Mund sich helfen." (Isolde Albers & Anja Reincke, 2017). Diese haben beim Malen eines Schneemannes und eines LKWs super geholfen.
Das Buch bietet 40 verschiedene Reime zum Malen. Die Vorgehensweise sieht vor, dass der Mal-Reim zeitgleich und Schritt für Schritt zum Malen gesprochen wird.


 

Einen Kurs zum Thema "Visuelle Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen" gibt es am Sa., 25. Mai, 9.30 bis So., 26. Mai 2019, 16.00 Uhr:
(PÄD15 19 Ergotherapie bei visuellen Wahrnehmungsstörungen).
Dort werden u.a. Bücher wie diese und viele andere praktische Fördermöglichkeiten besprochen.

Buchempfehlung:

Attwood, T. (2016). Das Asperger-Syndrom: Das erfolgreiche Praxis-Handbuch für Eltern und Therapeuten.
Trias Verlag
Ca. 25,- EUR



Immer wieder werde ich in meinen zahlreichen Seminaren zum Thema "ET bei Menschen mit Autismus" nach Grundlagenliteratur zum Thema gefragt - dann empfehle ich schon seit Jahren dieses, mittlerweile in 4. Auflage erschienene Buch.

Aus einer Buchbesprechung - kann ich alles so bestätigen, insbesondere auch die kleinen Kritikpunkte bzgl. der verwendeten Sprache am Ende:

"Das Buch beschreibt alle Aspekte des Lebens und gibt einen umfassenden Überblick über das Asperger-Syndrom: Vom Verdacht über die Diagnostik bis hin zu Fördermöglichkeiten und möglichen Bedarfen. Es ist das umfassendste und damit empfehlenswerteste Buch in diesem Bereich. Dazu ist es gut lesbar geschrieben, damit neben Therapeuten auch Eltern und Nicht-Fachleute Informationen daraus gewinnen können. Attwood lässt oft erwachsene Autisten zu Wort kommen (z. B. Temple Grandin), um die wissenschaftlichen Erkenntnisse zu unterstreichen. Ihm ist es bewusst, wie wichtig es ist, Autisten zuzuhören, um von ihnen zu lernen.
Dem Bereich der Diagnostik widmet er sich ausführlich, was für viele Eltern wichtig sein wird, um möglicherweise selbst einen Verdacht auszuräumen oder ihn zu erhärten. Im Anschluss wird in jedem Fall angeraten, sich an einen Diagnostiker zu wenden.
Sprachliche Besonderheiten, Spezialinteressen, Motorik sowie sensorische und kognitive Auffälligkeiten bespricht er in seinem Werk. Er bietet auch zahlreiche praktische Möglichkeiten an, wie man Menschen im Spektrum unterstützen kann. Am Ende der Kapitel gibt es außerdem die "Strategien im Überblick" zu jedem Themenfeld.
So schwierig oft die Kindheit für Menschen mit Autismus ist (den Erwartungshaltungen von Eltern, Lehrern und weiterem Umfeld ist schwer zu entsprechen): Erwachsene Autisten kommen nach Attwood mit ihrem Autismus meist besser zurecht.
Im abschließenden "Service"-Teil werden zahlreiche Fragen ganz im Sinne einer FAQ-Auflistung besprochen - sehr hilfreich.

Die 4. Auflage ist beeindruckend für ein Fachbuch in diesem Themenbereich - und berechtigt. Nach wie vor eines - wenn nicht das - Beste auf dem Büchermarkt. Kleinigkeiten wurden dankenswerterweise überarbeitet (z. B. Link- und Bücherliste). Mir wird aber zu oft von Autismus als "Krankheit" geschrieben und dass Menschen unter dem Asperger-Syndrom "leiden". In aktuellen Büchern wird das mittlerweile anders und nicht mehr defizitorientiert ausgedrückt."

INSIGHT unterwegs 2019:


Für den Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreich


Salzburg

Der Einsatz des Sensory Profile 2 in der Pädiatrie
Do 7.3.2019

Abgrenzung der SI-Befunde von anderen Diagnosen im Kindesalter
Fr 8.3.2019

Schwieriges Alter? ET-Behandlung von Kleinkindern 1 ½ bis 4 Jahre
Sa 9./So 10. 3.2019

Referentin:Astrid Baumgarten

Infos zu den Kursen und Anmeldung unter:
http://www.ergotherapie.at/fortbildung/?cat=0&ven=0&year=2015&view=year&article_id=92#form
 


Für "Kind und Wissen"


Wien

Kindliche Entwicklung: Kriterien zur Befundung von Entwicklungsauffälligkeiten
Fr 5. Juli 2019

Ergotherapie bei visuellen Wahrnehmungsverarbeitungsstörungen
Sa 6./ So 7. 7.2019

Referentinnen:Astrid Baumgarten, Iris Knipschild

Infos zu den Kursen und Anmeldung unter:
www.kindundwissen.at
 


Für den Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreich


Innsbruck

Ergotherapeutische Behandlung von Baby und Kleinstkindern
Fr 19. bis So 21.7.2019

Referentinnen: Astrid Baumgarten, Inge Esser

Infos zu den Kursen und Anmeldung unter:
http://www.ergotherapie.at/fortbildung/?cat=0&ven=0&year=2015&view=year&article_id=92#form
 

Fördermöglichkeiten für berufliche Weiterbildungen

Damit die Planung von Weiterbildung im Jahr 2019 leichter fällt, haben wir die aktuellen Fördermöglichkeiten für Fortbildungen hier zusammengestellt. Bei Fragen zur Fördermöglichkeiten wenden Sie sich bitte auch an unser INSIGHT-Büro, wir beraten Sie gerne!

Bundesweite Bildungsprämie
Seit dem 1. Juli 2017 gelten verbesserte Bedingungen für den Erhalt und den Einsatz eines Prämiengutscheins. Die Bildungsprämie unterstützt dadurch mehr Menschen bei der Finanzierung einer berufsbezogenen Weiterbildung.
Prämiengutscheine werden jetzt jährlich statt wie bisher nur alle zwei Jahre ausgegeben. Die Altersgrenzen fallen weg. Damit können auch Personen unter 25 Jahren und erwerbstätige Rentnerinnen und Rentner einen Prämiengutschein bekommen. Voraussetzungen sind, dass sie

  • mindestens 15 Stunden pro Woche erwerbstätig sind und
  • über ein zu versteuerndes Einkommen (zvE) von maximal 20.000 Euro (als gemeinsam Veranlagte 40.000 Euro) verfügen.
Die Höhe der Förderung beträgt weiterhin 50 Prozent der Veranstaltungsgebühren, maximal jedoch 500 Euro.
Prämiengutscheine können nun in den meisten Bundesländern unabhängig von der Höhe der Veranstaltungsgebühren eingesetzt werden (Wegfall der sogenannten 1.000-Euro-Grenze).
Weitere Infos zum Bildungsprämie auch unter www.bildungspraemie.info
Kostenlose Hotline: 0800-2623000

Regionale Förderung
Bildungsscheck (NRW)

Informationen: www.bildungsscheck.nrw.de
Seit Anfang Januar 2015 hat sich die Regelung für die Ausgabe von Bildungsschecks geändert.
Der neu gestaltete Bildungsscheck richtet sich besonders an Zugewanderte, Un- und Angelernte, Beschäftigte ohne Berufsabschluss und Berufsrückkehrende.
Beschäftigte und Unternehmen erhalten mit dem Bildungsscheck einen Zuschuss von 50 Prozent höchstens 500,- EUR pro Bildungsscheck. Die Kurskosten müssen jetzt mindestens 500,- EUR betragen. Den Bildungsscheck können sowohl Beschäftigte individuell für ihre berufliche Weiterentwicklung nutzen als auch kleinere und mittlere Betriebe einsetzen, um geeignete Qualifizierungen für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen auf den Weg zu bringen.
Berücksichtigt werden können Personen, deren zu versteuerndes Jahreseinkommen 30.000 EUR (und bei gemeinsam Veranlagten 60.000 EUR) nicht übersteigt.
Für den Bildungsscheck können auch mehrere Seminare zusammengefasst werden!
Alle Seminare bei INSIGHT sind bisher ohne Probleme für diese Bildungsschecks anerkannt worden. Bei Fragen hierzu rufen Sie gerne in unserem Büro an (Tel.: 0228-1845602).

Bildungsgutschein
Informationen: www.arbeitsagentur.de

Meister-Bafög
Informationen: meister-bafoeg.info

Begabtenförderung
Informationen: www.begabtenfoerderung.de

WeGebAu
Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit zur "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen"
Informationen: www.arbeitsagentur.de